Wirkung im konstanten Prozess

Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktischer Alltagsbezug

Die Pacemaker Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, auch über die Zeit der aktiven Zusammenarbeit mit den Schulen hinaus wirksam zu sein. Daher ist die Frage nach der Wirkung unsere Richtschnur – von der ersten Planung über die Umsetzung bis hin zu einer Evaluation nach Abschluss unserer schulischen Intervention.

Als Schrittmacher für digitale Schulen sehen wir unsere Arbeit dabei nicht nur als Ermöglicher für digitale Souveränität bzw. Mündigkeit der Schüler*innen im Sinne ihres schulischen  Bildungserfolges. Vielmehr geht es um die entscheidende soziale Frage, wie wir unsere Kinder und Jugendlichen auf eine ungewisse, stark digitalisierte Zukunft vorbereiten können. 

Denn klar ist: Die digitale Transformation wird unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig ändern. Über 60 % der jetzt 15-jährigen werden in Berufen arbeiten, die es noch gar nicht gibt! (Quelle: world development report 2015)

Wo immer möglich, möchten wir im Zuge der zunehmenden Praxiserfahrungen belastbare Antworten finden. Wir arbeiten daher eng mit der Fachstelle Wirkungsorientierung von EDUCATION Y zusammen. Ziel ist es, die dortige Expertise bestmöglich für Pacemaker nutzbar zu machen. In der Fachstelle werden mit der Wirkungs-Analysemethode ‚Outcome Reporting‘ alle EDUCATION Y-Programme regelmäßig evaluiert. Darüber hinaus berät und begleitet die Fachstelle aufgrund ihrer anerkannten Expertise regelmäßig auch andere externe Programme und Organisationen.

01 Wirkungsplanung

Anhand von Wirkungslogiken, die wir entlang der Theory of Change (Theorie der Veränderung) erstellen, können wir prüfen, welche Ressourcen (Input), Maßnahmen (Output) und Effekte bei den Zielgruppen (Outcome) zur Erreichung der Zielvision (Impact) führen.

Die Theory of Change ist ein komplexes Projektplanungsinstrument. Es unterstützt die Priorisierung von Zielgruppen, schärft die lineare Wirkungslogik und ist eine gute Basis für die Entwicklung von Indikatoren zur Überprüfung der Pacemaker-Wirkungsziele.

02 Wirkungssteuerung

Wirkungssteuerung justiert das Projekt im Hinblick auf seine „Laufrichtung“. Über mehrere Ebenen hinweg bedarf es regelmäßiger Feedbackschleifen mit den Multiplikatoren (z.B. Digital-Expert*innen) und Zielpersonen (z.B. Schüler*innen oder Lehrer*innen), um sicherzustellen, dass sich die Pacemaker Initiative entlang ihrer Wirkungslogik entwickelt.

03 Wirkungsanalyse

Ziel der Wirkungsanalyse ist, die Ergebnisse vor dem Hintergrund der Wirkungsplanung zu reflektieren. Wir prüfen ob konkrete Effekte auf bestimmte Maßnahmen zurückzuführen sind und passen die Maßnahmen im Bedarfsfall an. Dank der von #EDUCATIONY entwickelten, partizipativen Analysemethodik ‚Outcome Reporting‘ können wir so nicht nur die Wirkung von Pacemaker erfassen, sondern sie darauf aufbauend an die Realität unserer Zielgruppen anpassen.