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Wundertüte Digitalpakt Schule











Alles Wissenswerte zum DigitalPakt Schule


Am 20.02.2019 einigten sich Bund und Länder auf eine Grundgesetzänderung und beschlossen den DigitalPakt Schule. Am 16. Mai unterzeichnete Bundesministerin Karliczek die Verwaltungsvereinbarung zum DigitalPakt, am 17. Mai trat er in Kraft.


Wie viel Geld steht zur Verfügung?


5,5 Milliarden Euro Fördermittel werden den Ländern und Kommunen zur Verfügung gestellt, um die digitale Infrastruktur zu fördern – davon 3,5 Milliarden Euro in der aktuellen Legislaturperiode. Bei rund 40.000 Schulen und circa 11 Millionen Schüler/-innen in Deutschland ergibt das rechnerisch etwa 120.000 Euro pro Schule und ungefähr 500€ pro Schüler/-in.

Laut Karliczek sollen Schulträger schon ab Juni Förderanträge bei den Ländern stellen können.

„Das ist eine stolze Summe, mit der sich sicher einiges bewegen lässt, damit die Schulen im digitalen Zeitalter ankommen können“ Anja Karliczek (CDU)

Wie können die Fördermittel beantragt werden?

Der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist zu entnehmen, wie Fördermittel aus dem DigitalPakt beantragt werden können und für was sie eingesetzt werden können:

Grundsätzlich werden die Mittel bei den Ländern beantragt und nicht beim Bund. Jedes Bundesland wird eine individuelle Förderrichtlinie herausgeben, die beinhaltet, wann und wie Anträge gestellt werden können. Die Schulen selbst können die Gelder nicht direkt beantragen.

Die Anträge werden durch die Schulträger eingereicht, bei welchen die Schulen ihre Bedarfe anmelden. Voraussetzung für die Beantragung von Mitteln aus dem DigitalPakt ist die Vorlage eines technisch-pädagogischen Konzepts jeder einzelnen Schule (z.B. ein Medienentwicklungsplan). Die Details hierfür werden in den Förderrichtlinien der Länder festgelegt.

Beispiel Medienkonzept NRW:

Leitfaden_Medienkonzept_2019Herunterladen

Weiterhin verpflichten sich die Länder/Kommunen dazu die Qualifizierung der Lehrkräfte zu planen sowie die Wartung der IT sicherzustellen.


Welches Bundesland bekommt wie viel?

Die Aufteilung der durch den DigitalPakt verfügbaren Gelder auf die Länder erfolgt nach dem Königsteiner Schlüssel.

Auf https://www.derdigitalpakt.de/ finden Sie eine Übersicht darüber, wie landespolitische Vertreter/-innen die Vereinbarung kommentiert haben bzw. inwieweit einzelne Länder bereits erste Ansätze verfolgen.


Was wird gefördert?

Gelder aus dem DigitalPakt können beantragt werden für: Die Anschaffung stationärer und mobiler digitaler Geräte, schnelle Internetzugänge (WLAN) und digitale Lehr-Lern-Strukturen (z.B. Cloudlösungen oder digitale Lernplattformen), soweit sie pädagogisch und funktional vorteilhaft sind. Der Anteil für mobile Endgeräte darf 20% aller Fördermittel pro Schulträger nicht überschreiten.

Nicht gefördert werden mobile Endgeräte zur Nutzung durch Schüler/-innen oder Lehrer/-innen außerhalb des Unterrichts. Auch Lehrer/-innenfortbildungen, IT Wartungskosten und Personalkosten für ITLehrkräfte werden nicht durch die Gelder aus dem DigitalPakt gedeckt.

Der Glasfaserausbau an Schulen liegt im Verantwortungsbereich des  Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Gelder aus dem DigitalPakt können dementsprechend auch an dieser Stelle nicht verwendet werden.


Übersicht

Eine tabellarische Übersicht über die Fördermöglichkeiten sowie weitere Informationen zum DigitalPakt finden Sie hier: https://www.derdigitalpakt.de/.

Die gesetzlichen Regelungen können Sie dem  Entwurf der Verwaltungsvereinbarung zum Digitalpakt entnehmen.

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